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Öffentliche Ausschreibung VOB/A

 
 
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HAD-Referenz-Nr.: 16/36981
Vergabenummer/Aktenzeichen: 26-5-076
a) Auftraggeber (Vergabestelle):
Offizielle Bezeichnung:Wetteraukreis - FS 1.5.1 Zentrale Vergabestelle
Straße:Europaplatz
Stadt/Ort:61169 Friedberg
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 6031-831534
Fax:+49 6031-83921530
E-Mail:joerg.eckhardt@wetteraukreis.de
digitale Adresse(URL): https://www.wetteraukreis.de
b) Art der Vergabe: Öffentliche Ausschreibung VOB/A
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen:
Zugelassene Angebotsabgabe
[x] elektronisch
    [x] in Textform
    [ ] mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
    [ ] mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
[ ] schriftlich
d) Art des Auftrags: Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung: 61118 Bad Vilbel
NUTS-Code : DE71E Wetteraukreis
f) Art und Umfang der Leistung: Schadstoffsanierungsarbeiten für den 1. BA Hauptgebäude im Rahmen der Innensanierung inkl. Brandschutz und Digital-Pakt von 2 Bestandsgebäuden an der Stadtschule Bad Vilbel, 61118 Bad Vilbel
Allgemeine Baubeschreibung:

1.1 Lage
Das Schulgelände mit den Schulgebäuden befindet sich zentral gelegen in Bad Vilbel. Das Schulgelände liegt an einem Hang und ist insgesamt abschüssig bzw. durch in das Gelände eingearbeitete Ebenen modelliert. Es wird von den Straßen Frankfurter Straße, Albanusstraße, Bergstraße und einem nicht befahrbaren Weg entlang des Schulgeländes zwischen Frankfurter Straße und Bergstraße umschlossen. Die Schule liegt innerhalb eines Wohngebietes.

Der Zugang zum Schulgelände erfolgt von der Bergstraße aus über eine dort befindliche Zufahrt. Ein fußläufiger Zugang zum Schulgelände befindet sich im Bereich des nicht befahrbaren Verbindungsweges zwischen den Straßen Frankfurter Straße und Bergstraße.

Die Schulgebäude selbst, die von den Maßnahmen betroffen sind, befinden sich im oberen Bereich der Liegenschaft, hier wurde das sogenannte Hauptgebäude errichtet. Mittig, etwas tiefer gelegen wurde der sogenannter Altbau erbaut. Auf dem Schulgelände selbst befinden sich noch weitere Bauwerke, diese sind jedoch nicht Gegenstand der geplanten Maßnahmen.

Der Zugang zum Hauptgebäude befindet sich in nördlicher zum Schulhof führender Ausrichtung. Ein zweiter, als Nebeneingang zu bezeichnender Zugang zum Hauptgebäude befindet sich an der östlich ausgerichteten Gebäudeseite. Auch dieser Zugang ist zum Schulhof hin ausgerichtet.

Die postalische Anschrift lautet:
Stadtschule Bad Vilbel
Frankfurter Straße 85
61118 Bad Vilbel

1.2 Art und Umfang der Leistung des Auftragnehmers (AN)
Die Leistung des Auftragnehmers (AN) umfasst die Schadstoffsanierung mit Teilentkernung vor Schadstoffdemontagen gemäß vorliegender Leistungsbeschreibung.

Der Leistungsumfang umfasst im Wesentlichen das Entfernen von asbesthaltigen Bodenbelägen sowie darüber lagernden Bodenkonstruktionen, die Demontage von Wandverkleidungen, Rippenrohrheizkörpern sowie asbesthaltigen Faserzement-Fensterbänken.

1.3 Außenanlagen
In den Außenanlagen finden keine Maßnahmen statt. Die Außenanlagen werden für die Baustelleneinrichtung genutzt.

1.4 Nutzung
Das Gebäude wird als Schule genutzt. Mit Beginn der Baumaßnahme wird das Gebäude aus der Nutzung genommen.

1.5 Bauabschnitte
Die Maßnahme wird in einem Bauabschnitt durchgeführt. Je Geschoß wird ein Schwarzbereich ausgebildet.

Die Abfolge der Maßnahme ist geschoßweise hintereinander, beginnend im 2.OG, danach 1. OG, EG und

Geplanter Ausführungszeitraum :

Ausführung: 33. - 36. KW 2026
Produktschlüssel (CPV):
45262660 Asbestbeseitigungsarbeiten
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden: Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f): Nein
i)Ausführungsfristen:
Beginn : 10.08.2026
Ende : 04.09.2026
weitere Fristen :
Siehe Formblatt 214 der Vergabeunterlagen und die Datei 07 Baubeschreibung Fristen.
j) Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote: nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden
elektronisch zur Verfügung gestellt unter:  https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19d0ad00f3e-5c5074c4d1da290
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist am: 21.04.2026 09:00 Uhr
Bindefrist: 29.05.2026
p) Anschrift, an die die Angebote zu richten/übermitteln sind
elektronisch:  https://www.had.de
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen: Deutsch
r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
s) Angebotseröffnung: 21.04.2026 09:00 Uhr
Ort: Wetteraukreis
Europaplatz
61169 Friedberg
Deutschland
Bei der Öffnung des Angebots dürfen anwesend sein: Die Regelungen des § 14a VOB/A kommen gem. des Hessischen Vergabeerlasses (Ziffer 2.1.2. b) vom 10.08.2021 nicht zur Anwendung (Verzicht auf Eröffnungstermin mit den Bietern).
t) geforderte Sicherheiten: Siehe Formblatt 214 der Vergabeunterlagen, Ziffer 4 Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B) und Ziffer 5 Sicherheitsleistung für Mängelansprüche .
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind: Siehe Formblatt 214 der Vergabeunterlagen, Ziffer 3 Zahlung (§ 16 VOB/B)
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
Bietergemeinschaften sind Einzel-Bietern gleichzusetzen und müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft benennen und deren jeweilige Leistungsbereiche darstellen. Es ist ferner eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, aus der sich auch die Organisationsstruktur der Bietergemeinschaft ergibt. Die Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und hat einen gemeinsamen, allein vertretungsberechtigten, federführenden Vertreter der Bietergemeinschaft zu benennen. Die im Auftragsfall beabsichtigte Rechtsform ist anzugeben. Die unter dem Buchstaben w) Beurteilung der Eignung aufgeführten und geforderten Erklärungen und Nachweise sind auch von der Bietergemeinschaft einzureichen. Zu berücksichtigen sind auch die Ausführungen im Formblatt 212, Ziffer 5, enthalten in der Datei 02 Beim Bieter verbleibende Unterlagen.
w) Beurteilung der Eignung: Hinweis zu den ggf. von Ihnen geforderten Nachweisen:
Sind geforderte Erklärungen/Nachweise in einem Präqualifikationsregister der Auftragsberatungsstelle Hessen e.V, der DIHK Service GmbH, des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder vergleichbarer Stellen hinterlegt, genügt dies als Nachweis der Eignung.
Bewerber oder Bieter können die geforderten Erklärungen/Nachweise auch durch einreichen von Einzelerklärungen und -nachweisen erbringen.
Das Formblatt 'Eigenerklärungen zur Eignung' ist erhältlich:
Siehe Vergabeunterlagen Datei 03_26-5-076_Vom_Bieter_abzugebende_Unterlagen.pdf.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Folgende Erklärungen/Nachweise, die Bestandteil der Vergabeunterlagen sind (Datei 03 Vom Bieter abzugebende Unterlagen), hat der Bieter zum Nachweis seiner Eignung mit Angebotsabgabe ausgefüllt und unterschrieben einzureichen:
a) Erklärung über den Umsatz (Netto) des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (in Formblatt 124 enthalten).
b) Erklärung über eine Registereintragung (in Formblatt 124 enthalten).
c) Angaben zu Arbeitskräften (in Formblatt 124 enthalten).
d) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschussgründen gem. § 6a VOB/A zu Insolvenz, Liquidation, schwere Verfehlung und Eintrag im Gewerbezentralregister, Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung und Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft (in Formblatt 124 enthalten).
e) Zusatzerklärung zur Eignung: Eigenerklärung zur Angabe zu Berufsverboten oder Gewerbeuntersagung, Ausschluss wegen falscher Erklärung, Verwendung der deutschen Sprache, Angaben zur Teilnahme am Sozialkassenverfahren, Angaben zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und Angaben zu russischen Unternehmen.
f) Zusätzlich bei Nachunternehmen: Sofern der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist, haben die Bieter dies im Formblatt 213 anzugeben. Weiterhin haben die Bieter im Formblatt 233 anzugeben, welche Leistungen sie an den/die Nachunternehmer vergeben wollen, die namentliche Benennung ist vorab nicht notwendig. Die Formblätter sind mit Angebotsabgabe einzureichen.
Weitere Angaben zum Einsatz von Nachunternehmern, die erst nach Öffnung der Angebote im Rahmen der Eignungsprüfung nachgefordert werden: Eine Zuordnung der vorgesehenen Leistungen zu den einzelnen Nachunternehmern mit Angabe deren Namen (über das Formblatt 233). Weiterhin hat jeder Nachunternehmer das Beiblatt zu 233 und die Verpflichtungserklärung bezüglich Tariftreue und Mindestlohn auszufüllen und zu unterschreiben und über den Bieter einzureichen.
g) Zusätzlich bei Eignungsleihe: Sollte der Bieter nicht alle Leistungen/Kapazitäten im eigenen Betrieb erbringen können und sich dafür die Leistungen/Kapazitäten eines anderen Unternehmens leihen, dann hat er dies im Formblatt 213 anzugeben. Weiterhin haben die Bieter im Formblatt 235 anzugeben, welche Leistungen/Kapazitäten sie sich leihen wollen, die namentliche Benennung der Eignungsverleiher ist vorab nicht notwendig. Die Formblätter sind mit Angbeotsabgabe einzureichen.
Weitere Angaben zur Eignungsleihe, die erst nach Öffnung der Angebote im Rahmen der Eignungsprüfung nachgefordert werden: Eine Zuordnung der vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten zu den einzelnen Eignungsverleihern mit Angabe deren Namen (über das Formblatt 235). Weiterhin hat jeder Eignungsverleiher das Beiblatt zu 233, die Verpflichtungserklärung bezüglich Tariftreue und Mindestlohn, die unter den Buchstaben a) bis d) aufgeführten Erklärungen und Nachweise (in Formblatt 124 enthalten) und die unter Buchstabe e) aufgeführte Zusatzerklärung zur Eignung inkl. einer gültigen Sozialkassenbescheinigung (diese darf nicht älter als 3 Monate sein) auszufüllen und zu unterschreiben und über den Bieter einzureichen.
Erklärungen und Nachweise die nicht in den Vergabeunterlagen enthalten sind:
- Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Inhalten:
a) Angabe des Ablaufdatums
b) Angabe der Deckungssummen mit mindestens 3 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden und 1 Mio. € für Personenschäden.
Referenzen:
Es müssen mit dem Angebot keine Referenzen eingereicht werden. Die Vergabestelle behält sich im Rahmen der Eignungsprüfung das Recht vor, die im Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung (enthalten in der Datei 03) benannten Angaben zu den Referenznachweisen nachzufordern. Dies geschieht nur auf gesondertes Verlangen.
Qualifikationsnachweis:
Vorlage eines Qualifikationsnachweises (z. B. Studiennachweis, Bescheinigung, Zertifikat o. ä.) aus der die berufliche Befähigung des Unternehmens zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen ersichtlich ist (dies gilt auch für Nachunternehmer, die Bietergemeinschaft oder bei einer Eignungsleihe).
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
y) Sonstige Angaben:
1. Damit ein formgerechtes Angebot von Ihnen eingereicht wird, verwenden Sie bitte für die Erstellung Ihres Angebotes das beigefügte Leistungsverzeichnis (Datei 04) und reichen dieses vollständig ausgefüllt ein. Sie können auch von einer der beiden Möglichkeiten nach § 13 Abs. 1 Nr. 6 VOB/A Gebrauch machen, wenn Sie die darin gestellten Anforderungen einhalten.
Die von uns in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten GAEB-Dateien können auch als elektronisches Angebot eingereicht werden. Eine der beiden GAEB-Dateien ist dafür ausreichend. Bitte beachten Sie dabei, dass wir, nur bei Einreichung eines elektronischen Angebotes im GAEB-Format, das Angebot in schriftlicher Fassung wie im vorgehenden Absatz dargestellt, kurzfristig nachfordern werden. Dies ist notwendig, da es u. U. sein kann, dass GAEB-Dateien nicht einlesbar sind oder in der GAEB-Datei keine Produkt-, Typ- oder Fabrikatsangaben eingetragen werden können. Wir verweisen dazu auf das Formblatt 244 der Vergabeunterlagen, dass bei Abweichungen zwischen den Datenaustauschdateien (GAEB-Dateien) und der schriftlichen Fassung die schriftliche Fassung gilt. Aus diesem Grund sollten Sie das schriftliche Angebot direkt mit übersenden.

2. Der Bieter hat nach Öffnung der Angebote, im Rahmen der Eignungsprüfung, auf Verlangen der Vergabestelle den Nachweis zu erbringen, dass er über genügend Arbeitskräfte für die Ausführung des Auftrags verfügt, falls dies als notwendig erscheint.

nachr. HAD-Ref. : 16/36981
nachr. V-Nr/AKZ : 26-5-076
z) Weitere Anforderungen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz:
Die Verpflichtungserklärung ist Bestandteil der Vergabeunterlagen (Datei 03 Vom Bieter abzugebende Unterlagen) und ist mit Angegbotsabgabe ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
Soziale, ökologische, umweltbezogene und innovative Anforderungen:
Keine
Tag der Veröffentlichung in der HAD: 20.03.2026
 
 
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